Am Bahnhof in Salzburg angekommen, geht es mit dem Stadtbus zum Mirabellplatz. Aus dem Mirabellgarten ertönt Musik. Eine Kapelle spielt im Schatten der Bäume bekannte Lieder aus den 50er-Jahren. Der Blick schweift vom Schloss über das Palmenhaus, den Springbrunnen bis hin zur Altstadt und der Festung Hohensalzburg. Die Blumenpracht im Barockgarten wird mit Brunnen und Skulpturen eindrucksvoll ergänzt.

Dann geht es über die Brücke über die Salzach mit den Liebesschlössern. Hier hängen verliebte Paare ihre gravierten Vorhängeschlösser an das Brückengitter und werfen den Schlüssel zur ewigen Liebe in den Fluss. Am Ufer der linken Salzachseite laden die kleinen weißen Zelte der Salzachgalerien zum Bummeln ein. Hier kann man Kunst, Kunsthandwerk, Kleidung, Accessoires und Deko-Artikel für Haus und Garten erwerben.

Für eine Pause zwischendurch gibt es neben Burgern, Sandwiches und asiatischen Spezialitäten auch Steckerlfisch, Backhendl, Ripperl, Kasnocken und frische Brezen. Kaiserschmarrn und Krapfen sind die ideale Ergänzung zum Kaffee. Ein frisch gezapftes Bier oder ein Aperol Spritz dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Dann lockt die Kunst. Zum Museum der Moderne geht es bequem mit dem Aufzug auf den Mönchsberg. Zurzeit wird dort die Ausstellung: „Baselitz Jetzt“ gezeigt. Der Maler, Bildhauer und Grafiker Georg Baselitz zählt zu den bekanntesten Künstlern der Gegenwart. Seit 1969 malte er seine Figuren mit dem Kopf nach unten und wollte damit die reine Malerei – nicht das Motive – in den Vordergrund stellen. Baselitz drehte seine Leinwände nicht erst nach der Fertigstellung gedreht. Er malte die Bilder von Anfang an buchstäblich verkehrt herum.

Nach dem Kunstgenuss gibt es noch einen Cappuccino auf der Terrasse des Restaurants M32 mit einem atemberaubenden Blick auf die Altstadt mit dem Dom und der Salzach; gleich gegenüber erhebt sich erneut die Festung Hohensalzburg.

Die Getreidegasse, Salzburgs berühmte Einkaufsgasse, ist das nächste Ziel. Hier kann man bekannte Modemarken, preiswerte Kleidung, Trachten, Uhren, Schmuck und Feinkost erwerben.
Vor dem Dom warten zahlreiche Fiaker auf ihre Kundschaft. Einen Blick in den Dom zu werfen, gehört natürlich ebenfalls zu einem Spaziergang durch Salzburg. Der Innenraum des barocken Doms beeindruckt mit seiner gigantischen 79 Meter hohen Kuppel. In der Taufkapelle befindet sich das gotische Taufbecken, in dem bereits Wolfgang Amadeus Mozart getauft wurde.

Es geht weiter auf Mozarts Spuren. Wahrscheinlich hat Mozart im Tomaselli, dem ältesten Kaffeehaus Österreichs, seine Mandelmilch getrunken. Die Klassiker in der Kuchenabteilung sind Sachertorte, Linzer Torte, Schwarzwälder Kirschtorte, Esterházytorte sowie Apfel- und Topfenstrudel. Wer es lieber herzhaft mag, bestellt Sacherwürstel mit Senf, Kren und einer Semmel.

Mit dem Bus geht es schließlich vom Herbert-von-Karajan-Platz wieder zum Bahnhof zurück.
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