Wie das Schweizer Online-Magazin TRAVELNEWS, ein Newsportal für Reisen und Tourismus, berichtet, will Bali zukünftig, dass alle Besucherinnen und Besucher des Landes zukünftig bei ihrer Einreise, ihre Kontoauszüge offenlegen müssen, um einreisen zu dürfen. Das wird den Tourismus in Bali sicherlich sehr beeinflussen. Aber sicherlich nicht nur wie gewünscht, mit einem Rückgang des Billigtourismus, sondern es wird sicherlich auch die gewünschten potenten Qualitäts-Touristen abschrecken. Wer will schon für seine Urlaubserholung seine privaten Finanzen offenlegen müssen. Von Datenschutz und -sicherheit ganz zu schweigen. Indonesien und damit auch Bali ist ein Land, wo Korruption eine große Rolle spielt. Wo können und werden die sensiblen Daten dann eventuell landen?
„Unter dem Titel «Regionale Verordnung zur Umsetzung von Qualitätstourismus» arbeitet die Provinzverwaltung derzeit an einem Regelwerk, das die Einreisehürden massiv erhöhen könnte. Kernstück der Verordnung: Ein Blick in die privaten Finanzen der Reisenden.
Balis Gouverneur Wayan Koster stellte klar, dass die wirtschaftliche Potenz der Gäste künftig ein entscheidendes Einreisekriterium sein wird. Konkret soll die «Höhe der Ersparnisse in den letzten drei Monaten» geprüft werden. Damit will die Regierung sicherstellen, dass internationale Feriengäste über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, um nicht nur die lokale Wirtschaft zu stützen, sondern auch um Phänomene wie das «Begpacking» (betteln für die Weiterreise) zu unterbinden.
Doch das Geld allein reicht nicht aus. Um das Prädikat «Qualitätstourist» zu erhalten, sollen Reisende künftig auch detaillierte Angaben zu ihren geplanten Reiserouten und der genauen Aufenthaltsdauer machen müssen.
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Obwohl sich die Verordnung offiziell noch im Entwurfsstadium befindet, macht Gouverneur Koster Druck. Der Vorschlag sei «fast fertig» und könnte bereits im Laufe des Jahres 2026 in Kraft treten.“ https://www.travelnews.ch/here-and-there/30987-balis-harter-plan-gegen-billigtourismus.html
Fazit ist, sollte dieser Vorschlag wirklich in Kraft treten, wird die große Frage sein, welcher Tourist wird zur Offenlegung seiner finanziellen Verhältnisse bereit sein. Und was bedeutet es dann für ein Land, was zum großen Teil auch von Tourismus lebt, wenn die Touristen ausbleiben werden?






