Unberührte Naturschönheit Gambia

Als ideales Reiseland für alle Afrika-Einsteiger präsentiert sich der westafrikanische Kleinstaat Gambia. Nach nur sechs Flugstunden aus Mitteleuropa bietet die unberührte Natur entlang des gleichnamigen Flusses eine Schönwettergarantie bei durchschnittlich 30 Grad Celsius, denn wenn es hier regnet, dann meist nachts. Mit traumhaften Stränden, Mangrovenwäldern an der Küste und weiter flussaufwärts der Savanne lockt Gambia mit unberührter Natur, einem noch wenig erschlossenen Tourismus und aufmerksamen Gastgebern. Herrliche Strände genießen, Krokodile streicheln, Austern im Mangrovenwald ernten oder beim traditionellen afrikanischen Ringkampf zusehen – all das entführt in eine andere Welt voller Exotik. Im Internet macht die Website www.visitthegambia.de Lust auf eine Afrikareise und informiert auch über Reiseveranstalter für Gambia.

An der palmengesäumten Atlantikküste reihen sich kleine Städte und Dörfer aneinander. Lange, weiße Sandstrände wechseln sich hier mit roter Steilküste ab. An den schönsten Stränden befinden sich zahlreiche Hotels und Unterkünfte für jede Geldbörse wie das Coral Beach Hotel, das Cocos Ocean Resort, Djembe Beach Resort oder das von einem Österreicher betriebene Leo’s Beach Hotel. Das pulsierende Leben in Gambia lässt sich bei einem Tag am Strand, einem Bummel über die zahlreichen Märkte oder bei kulinarischen Highlights in den kleinen Restaurants erleben. Ein paar Kilometer weiter zeugen in der Hauptstadt Banjul noch zahlreiche Bauten von der britischen Kolonialgeschichte. Der Ferienort Kololi, auch „The Stripe“ genannt, zeichnet sich durch zahlreiche Bars, Restaurants und Nachtklubs aus. Etwas ruhiger geht es in Kotu zu, wo kleinere Hotels zum Strandurlaub einladen.

Ngalo Lodge Garden in Gambia
Ngalo Lodge Garden in Gambia

Die Lebensader des Landes bildet der Fluss Gambia. Da liegt es nahe, Land und Leute auf einer Flusskreuzfahrt zu erkunden. Entlang des Flussufers lässt es sich auf den Spuren der Sklavengeschichte wandeln, Afrikas ältestes Rehabilitationszentrum für Schimpansen besuchen oder die Artenvielfalt der Flora und Fauna bestaunen. Insbesondere Vogelliebhaber sind hier richtig, denn die mehr als 550 Arten lassen sich nicht nur in den sieben Nationalparks, sondern auch direkt aus dem Hotelfenster bewundern. Die farbenprächtigen Vögel stehen auch vom 21. bis zum 25. Oktober 2016 beim ersten internationalen Vogel-Festival im Mittelpunkt. Hobbyornithologen sind in der neu errichteten Tanji Bird Reserve Eco Lodge in Tanji gut aufgehoben. Die vier Lodges mit jeweils zwei Zimmern fügen sich perfekt in den tropischen Wald ein und bezaubern mit ihrem Meerblick.

Eine Flussfahrt auf dem Gambia führt von West nach Ost tief ins Landesinnere. Abenteuerlustige Reisende finden hier Camps am Ufer vor, die ein authentisches Naturerlebnis ermöglichen, wie das Camp im Gambia River Nationalpark. Es befindet sich etwa 270 Kilometer flussaufwärts beim Chimp Rehabilitation Project, wo seit 1979 wieder Schimpansen angesiedelt worden sind. In Gambia gibt es insgesamt sieben Nationalparks und Tierschutzgebiete, die einen Einblick in die Naturvielfalt und -schönheit von Gambia ermöglichen.

Das kleine Dorf Ndemban im Westen von Gambia hat sich ganz dem Ökotourismus verschrieben. Das Projekt Ndemban Homestay ermöglicht es, in einer einheimischen Familie zu wohnen und Teil der Gemeinschaft zu sein. Gäste aus aller Welt sind eingeladen, am Alltag teilzunehmen. Dazu gehört Cashewnüsse rösten, bei der Garten- und Erntearbeit mithelfen, die Bäckerei besuchen oder gemeinsam mit der Hausfrau am Herd die Küche Gambias kennenlernen. Frische Austern sind hier ebenso eine Spezialität wie das Fischgericht Ebeh. Authentischer kann Gambia kaum erlebt werden; in der Familie kann jeder Gast seinen Aufenthalt ganz individuell nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten.