Seefeld pfeift (schon immer) auf Après-Ski

Langlaufen in Leutasch ©Olympiaregion Seefeld Stephan Elsler

Seefelds Ganzjahresmotto: Alles außer gewöhnlich! Und Seefelds Wintermotto 2020/2021: alles außer Après! Die Olympiaregion auf dem Sonnenbalkon über Innsbruck hat immer schon gediegenen Wintersportspaß statt Pisten-Ballermann bevorzugt. Seefeld setzt daher auch im kommenden Winter auf echte Naturerlebnisse und erstklassigen Genuss im Schnee, Hotel und Restaurant. Beim Skifahren lautet das Motto: „Skifahren, nicht herumgondeln“. Will heißen: So gut wie alle der rund 30 Kilometer Pisten sind bis auf wenige Meter ohne geschlossene Gondeln erreichbar. Und danach? Fünf alkoholfreie Après-Ski-Alternativen, die man so nur in Seefeld erlebt:

WINTERWEITWANDERN: WWW EINMAL ANDERS – 100 PROZENT STRAHLUNGSFREI

Dem Alltag davongehen, im meditativen Rhythmus zu sich selbst finden, die Natur mit allen Sinnen erleben – Weitwandern ist nicht erst seit Corona ein neuer Mega-Trend. Weitwandern kann man aber auch wunderbar im Winter. Auf dem ersten Winterweitwanderweg Tirols können Gäste der Olympiaregion Seefeld den „Wintersport für Jedermann“ ausprobieren. Die Vorteile gegenüber Skifahren und Tourengehen: Man befindet sich nicht im alpinen Gelände, braucht weder spezielle Vorkenntnisse noch Ausrüstung und ist ausgesprochen kostengünstig unterwegs. Ob viertägige Schneewanderung ohne Schneeschuhe, Tagestouren rund um die fünf Orte oder doch mit Schneeschuhen durch die unberührte Natur – in der Olympiaregion Seefeld fühlt man sich (fast) wie in Kanada!

LANGLAUFEN: GANZKÖRPER-WORKOUT OHNE KATERSTIMMUNG AM NÄCHSTEN MORGEN

Kaum eine Sportart hat so viele positive Nebenwirkungen wie das Langlaufen: Es ist gesund, stärkt die Immunabwehr, ist echte, ursprüngliche Naturerfahrung – und macht riesig Spaß. Einer der „Hotspots“ im positiven Sinne ist ganz klar die Olympiaregion Seefeld. Ob Skating oder Klassisch – am Seefelder Sonnenplateau kommen Sportler und Genießer gleichermaßen auf ihre Kosten. Und das auf rund 250 Kilometern bestens präparierter Loipen – inklusive diverser Nacht-, Spezial- und Hundeloipen. Das Feine: Dank Höhenlage und Snowfarming startet hier oben die Langlaufsaison bereits am 20. November 2020. Vorfreude geweckt? Jahrestickets und Geschenkgutscheine (z. B. für Weihnachten) gibt’s über den Onlineshop und vor Ort in den Infobüros Seefeld und Leutasch.

Eisstockschiessen ©Olympiaregion Seefeld Stephan Elsler
EISSTOCKSCHIEßEN: LIEBER NAH AN DER DAUBE ALS NAH AM ABSTURZ

Eisstockschießen kann jeder! Zumindest so, dass sofort ein lustiges Spielchen zustande kommt. Man schwitzt nicht, braucht keine Ausrüstung (die Eisstöcke leiht man sich vor Ort), muss in keine Gondel und auf keinen steilen Berg dafür. Ergo: Ob Groß oder Klein, sportlich oder eher gemütlich – Eisstockschießen ist ein Riesenspaß für alle, die frische Luft und Geselligkeit in einer kleinen Runde lieben! Beim Eisstockschießen lässt man die Eisstöcke möglichst nah an die „Daube“ (die puckähnliche Zielscheibe) herangleiten. Dieses „Winterkegeln“ hat in Seefeld eine lange Tradition. Und bietet direkt neben dem Seekirchl auch noch eine wunderschöne Kulisse. Die gratis Einführung ins Eisstockschießen findet immer dienstags statt. Acht Euro Stock- und Bahnmiete zahlt man ganz entspannt vor Ort.

EISLAUFEN: DOPPELTER RITTBERGER AUF DEM EIS STATT PROMILLETANZ AUF DEM TRESEN

Gerade in diesen speziellen Zeiten freuen sich Winterurlauber über dreierlei: frische Luft, viel Freiraum – und immunsystemstärkenden Sport. Also ab zum Eislaufen! Aber bitte nicht in eine müffelige Halle. Sondern nach draußen in die eiskalte Natur. Rund um Seefeld gibt es tolle Möglichkeiten, mit den schmalen Kufen übers blanke Eis zu flitzen. Bestes Beispiel: der Möserer See. Sobald es längere Zeit gefriert und die Eisfläche mehr als zehn Zentimeter dick ist, wird die Eisfläche präpariert – inklusive Panoramaweg für Winterwanderer und Eishockeyfeld. Wem der Möserer See ein wenig zu weit von der Fußgängerzone von Seefeld entfernt liegt, der schlendert einfach zur Kunsteislaufbahn in der Nähe des Seekircherls.

SCHLITTENFAHREN: LIEBER GEPFLEGT ABFAHREN ALS KOPFLOS ABSTÜRZEN

Rodeln ist so alt wie Tirol selbst. Einst waren die Holz- und Hornschlitten im steilen Gelände Arbeitsgerät und Transportmittel, heutzutage wird das Schlittenfahren als vielseitige und kostengünstige Pistenalternative immer beliebter. Die Olympiaregion Seefeld bietet gleich acht charakterstarke Naturrodelstrecken: Am Katzenkopf kann man sich ganz entspannt mit dem Lift hochziehen lassen, um nach der Einkehr in der Katzenkopf Hütte lustig ins Tal zu flitzen. Die längsten und anspruchsvollsten Rodelbahnen führen von der Wettersteinhütte und Rauthhütte hinab ins Tal. Wer es nicht ganz so wild liebt, saust von der Hämmermoosalm bergab. Übrigens: Auch mitten in Seefeld kann man rodeln! Vom Rodelhügel gegenüber des Seekirchls und vom Pfarrhügel hinab Richtung Wildsee.