Quedlinburg- Mittelalter zum Erleben

Quedlinburger Rathaus abends ©Jürgen Meusel

Urlaub im eigenen Land liegt voll im Trend, aber angesichts der überlaufenen Regionen wie Ost- und Nordsee sehnt sich so mancher nach Orten, die nicht so ausgebucht sind. Der Westharz mit dem Brocken, den wir von der Wetterkarte oder der Walpurgisnacht kennen, zählt zu den bekannten Zielen im Harz, aber auch der weniger bereiste Nordharz ist ein sehenswertes Ziel. Besonders die geschichtsträchtigen Städtchen wie Quedlinburg versprühen einen besonderen Charme. Die Stadt am nordöstlichen Rand des Harzes gleicht einem Freilichtmuseum, und mit seiner über 1.000-jährigen Geschichte fühlt man sich zurückversetzt in eine andere Zeit. Kein Wunder, dass Quedlinburg im Jahre 1994 von der UNESCO in die Weltkulturerbeliste aufgenommen wurde, und das Örtchen gerne als Kulisse für Filme dient.

Bodetal-Puelm-©Jürgen-Meusel

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die Wipertikirche mit ihrer ottonischen Krypta aus dem 9./10. Jh. und die Stiftskirche St. Servatius auf dem Stiftsberg, das Wahrzeichen der City. Selten findet sich in Deutschland eine solch klare romanische Baukunst. Besondere Berühmtheit hat St. Servatius durch den Stiftsschatz, in dem sich noch heute der Glanz des Kaiserhauses widerspiegelt. Zu den wichtigsten romanischen Kirchen Deutschlands zählt die dreischiffige Flachdeckenbasilika St. Cyriakus im Quedlinburger Ortsteil Gernrode, ein Kleinod ottonischer Baukunst. Die außergewöhnlichen Wandmalereien sowie die älteste Nachbildung des Grabes Christi nördlich der Alpen zieht die Besucher auch heute noch in seinen Bann.

Quedlinburger Markt mit Muenzenberg Musikant ©Jürgen Meusel

Außergewöhnlich ist auch ein Bummel durch die historische Altstadt des knapp 25.000 Einwohner zählenden Städtchens. Hier fühlt sich so mancher Besucher, als wenn er auf einer Zeitreise wäre. Unzählige Fachwerkhäuser, Kirchen und Kapellen prägen das Bild als Zeitzeugen einer wegweisenden Epoche deutscher und europäischer Geschichte des Mittelalters. Besonders faszinierend sind die prachtvollen Bürgerhäuser, die vor allem rund um den Kornmarkt und den Marktplatz zu bestaunen sind. Eindrucksvoll ist auch das Renaissance-Rathaus mit der Roland-Statue, einem Symbol für das Stadtrecht und für die Eigenständigkeit einer Stadt.

Stiftshauptmann vor dem Klopstockhaus ©Hans-Jürgen Meie

Ein paar Schritte vom Markt entfernt ist das romantische Handwerkerviertel Schuhhof und einer der ältesten Steinbauten mit aufgesetztem Fachwerk und einem ebenso markanten Namen: Hölle oder Höllenhof.

Es lohnt wirklich, sich mehr Zeit für dieses faszinierende Städtchen zu nehmen und einige Tage zu bleiben. Dann bleibt genügend Zeit, sich in Ruhe die interessanten Museen, wie z. B. die Lyonel-Feininger-Galerie anzuschauen. Übrigens feiert Quedlinburg 2021 den 150. Geburtstag Lyonel Feiningers im Rahmen einer Jubiläumsausstellung, bei der drei Feininger-Sammlungen zusammengeführt werden.

Stiftshauptmann ©Hans-Jürgen Meie

Genauso spannend sind die abendlichen Rundgänge mit historischen Figuren aus jener Zeit, wie der Hebamme Mutter Griebsch, der geschwätzigen Magd vom Stift, dem Nachtwächter, Nachtwächters Frau oder dem Stiftshauptmann, die dabei auch so manche Anekdote oder kuriose Geschichte aus Quedlinburgs Vergangenheit erzählen.

Innenhof ©Florian Busch Hotelfotografie

Ideal als Basis für einen längeren Aufenthalt ist das am Fuße des Schlossberges zentral gelegene Best Western Hotel Schlossmühle. Es grenzt an den Brühlpark mit Abteigarten, eine Parkanlage und ist daher bestens für Spaziergänge, Jogging oder Auslauf für den Hund geeignet. Denn Hunde sind im Hotel auch willkommen.

Zimmer ©Florian Busch Hotelfotografie

Historisch ist auch das Gelände, auf dem das Hotel steht. Dieses geht auf einen mittelalterlichen Mühlenbetrieb zurück, und das Best Western Hotel Schlossmühle feiert im nächsten Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Das ehemalige Mühlenareal wurde aufwendig saniert und verbindet historische und neue Architektur.

Zimmer ©Florian Busch Hotelfotografie

Die 96 Zimmer und 6 Ferienwohnungen mit insgesamt 192 Betten wurden gerade renoviert und modernisiert. Neben der mittelalterlichen Bar im historischen Gewölbekeller steht den Gästen auch eine traumhafte Innenhofterrasse mit mediterranem Flair und Schlossblick sowie kostenfreies W-LAN und ein kleiner kostenpflichtiger Wellnessbereich mit finnischer Sauna und Dampfbad zur Verfügung.

©Florian-Busch-Hotelfotografie

Und wenn man länger bleibt, ist das Best Western Hotel Schlossmühle auch ein idealer Ausgangspunkt zu anderen touristischen Sehenswürdigkeiten im Harz, wie z. B. das Bodetal in Thale, der Hexentanzplatz, die Rosstrappe, die Teufelsmauer, der Brocken mit Brockenbahn oder die Hängebrücke “TITAN RT” an der Rappbodetalsperre.

Mehr Infos zum Best Western Hotel Schlossmühle unter www.schlossmuehle.de und zu Quedlinburg unter www.quedlinburg-info.de .

Wir haben zusammen mit dem Best Western Hotel Schlossmühle einen Aufenthalt in Quedlinburg mit 3 Nächten im DZ mit HP verlost. Gewonnen hat Frau Hartmeyer aus Warendorf. Herzlichen Glückwunsch!

 

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