Neue Fährverbindung zwischen Deutschland und Nynäshamn und auch Gotland

Um die Emissionen der Inlandstransporte zu senken und gleichzeitig Schweden dem europäischen Festland näher zu bringen, plant die Reederei Gotland AB eine neue Fährverbindung mit dem Namen ‚Hansalinjen‘. Die Fähren werden auf der neuen Route Rostock und Nynäshamn und nach Möglichkeit bei einigen Fahrten auch den Hafen von Visby auf Gotland anlaufen.

Der Reederei AB Gotland wurde, zwecks der Verlagerung der LKW-Transporte von den Landwegen auf die Schifffahrt, der Öko-Bonus der Regierung zugeteilt, um die starkbefahrene Strecke von Südschweden bis ins Mälartal zu entlasten. Die zukünftige Fährverbindung soll mindestens so effizient sein, wie der heutige LKW-Verkehr auf der Strecke zwischen Deutschland und der Region um den Mälarsee.

MS-Gotland

Durch die Unterstützung kann die Reederei AB Gotland dazu beitragen, den ökologischen Fußabdruck des schwedischen Transportsystems zu verkleinern. Die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf den Seeweg zwischen Rostock und Nynäshamn wird die Emissionen vermutlich bis zu 20% senken.

„Wir möchten gerne dazu beitragen, das Straßennetz zu entlasten und die Emissionen des Transportes zu verringern. Als ersten Schritt planen wir eine Frachtlinie für Logistikunternehmen, die ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern wollen und zusammen mit uns dazu beitragen wollen, die Klimaziele Schwedens und der EU zu erreichen“, sagt Håkan Johansson, CEO der Reederei AB Gotland.

Die neue Fährverbindung soll eine Schwestergesellschaft zu Destination Gotland werden und die alten Hansestädte Rostock, Visby und Stockholm verbinden. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für eine Route für deutsche Touristen, die Gotland und Schweden besuchen wollen, kann aber auch einen wichtigen Beitrag dazu leisten schwedische Reisende, die auf das mitteleuropäische Festland reisen wollen, zu transportieren, sei es mit dem Auto, dem Schiff oder dem Zug.

„Da unsere Fährfahrten mit dem Interrailticket gekoppelt werden können, können Zugreisende mit der Fähre von Nynäshamn kommen und dann in Rostock auf den Zug umsteigen, um im europäischen Festland weiterreisen zu können. Auf diese Weise wären auch Schweden und Gotland leichter zugänglich für europäische Reisende“, so Håkan Johansson, CEO Reederei AB Gotland.

Die Verteilung des Öko-Bonus ist Teil eines großen Projekts in der nationalen Gütertransportstrategie, in dem ein wichtiger Teil die Verlagerung des Gütertransports vom Land- auf den Seeweg ist.