Nachhaltig per Zug zur Zugspitze

Wer mit der Eisenbahn statt dem Auto in den Skiurlaub fährt, tut sich und unser aller Umwelt etwas Gutes. Ob nach Ehrwald, Lermoos oder Bichlbach – jedes der drei Skigebiete in der Tiroler Zugspitz Arena hat seinen Bahnhof. Für kurze und entspannte Wege ins Winterglück!

Drei Zentner Kohlendioxid. So viel pulvert eine vierköpfige Familie ungefähr in die Atmosphäre, wenn sie mit dem Auto beispielsweise von Köln in den Skiurlaub nach Tirol fährt. Von der Domstadt zur Zugspitze sind es gut 600 Kilometer. Mit dem Auto braucht man fünfeinhalb Stunden. Zumindest sagt das der Routenplaner. Auf winterlich-verschneit-verstopften Straßen können aber gut und gerne zwei, drei Stunden dazukommen. Wie schade, wenn die schönste Zeit des Jahres bereits mit Stau, Schneechaos auf der A7 und Stress startet. Die Tiroler Zugspitz Arena hat eine Lösung: die umweltfreundliche Skireise mit Bahn, Hotelshuttle und Skibus.

Arena-Express Lermoos ©N.Fischer
Global denken, lokal urlauben: nachhaltige An- und Abreise mit der Bahn

Nochmals zurück zu unserem Beispiel: Wenn die vierköpfige Familie am Kölner Hauptbahnhof in den ICE einsteigt, in München-Pasing umsteigt und dann über Garmisch-Partenkirchen nach Ehrwald, Lermoos oder Bichlbach fährt, ist sie in unter sieben Stunden am Ziel ihrer Winterträume – und belastet die Umwelt um fast die Hälfte weniger mit Kohlendioxid & Co. Wer also seinen CO2-Fußabdruck möglichst klein halten will, fährt besser mit dem Zug in den Skiurlaub. Und genießt neben dem guten Gefühl, unsere Umwelt möglichst schonend zu behandeln, noch jede Menge weiterer Vorteile. Zeit ist Geld. Aber Zeit mit der Familie zu verbringen ist unbezahlbar. Wer das Auto in der Garage lässt und per Zug in die Tiroler Zugspitz Arena reist, ist schon beim Beziehen des DB-Familienabteils sofort im Urlaubsmodus. Und tankt bereits bei der Anreise ein paar unbeschwerte Stunden Quality Time. Stau oder winterliche Straßenverhältnisse? Müssen leider draußen bleiben!

Kurze Wege ins (Ski-)Glück: Mit Öffis in der Tiroler Zugspitz Arena unterwegs

Wer also – von vielleicht ein paar blutdruckfördernden Umsteigesprints abgesehen –stau- und stressfrei auf der Tiroler Seite der Zugspitze angekommen ist, hat die Qual der Wahl aus drei Zielbahnhöfen: Ehrwald, Lermoos oder Bichlbach. Was alle drei gemeinsam haben? Die kurzen Wege ins Glück. Von der Haltestelle Bichlbach-Almkopfbahn sind es gerade mal 50 Meter bis zur Gondel. Die Hotels bieten meist einen Shuttledienst vom Bahnhof zum Hotel und retour an. Und selbstverständlich fahren die Skibusse von den Ortszentren direkt zu den Talstationen der Skigebiete. Wer beispielsweise in Ehrwald residiert, fährt ganz bequem mit dem Skibus hoch zur Talstation der Ehrwalder Almbahn. Die hat sich voll dem Familienthema verschrieben und lockt mit super Einkehrhütten wie dem Tirolerhaus – und einem weithin bekannten Funpark für die Jungen Wilden. Ein Geheimtipp für Familien sind die Ehrwalder Wettersteinbahnen. Ambitionierte Pistencarver und Tiefschneefans zieht es dagegen auf den Grubigstein in Lermoos. Oder gleich hoch zur Zugspitze? Auch hier fährt natürlich der Skibus bis direkt zur Talstation. Und dann gondelt man in nur gut sieben Minuten die 1700 Höhenmeter zum Gipfel. Tiefenentspannt tritt man dann nach dem Winterurlaub den Heimweg an. Und weiß: Bahnfahren ist einfach ein guter Zug!

Weitere Informationen zur Tiroler Zugspitz Arena und den sieben Skigebieten gibt es unter www.zugspitzarena.com