Mit dem Womo auf Museumstour

In Oberschwaben-Allgäu im fahrenden Zuhause urlauben ©Oberschwaben Tourismus GmbH Frank Müller

Nirgends weiß man besser um das Glück des Campens als in Oberschwaben-Allgäu, der Wiege des Wohnmobils. Das Erwin Hymer Museum ist Sinnbild für diese entspannte Lebenskultur. Im Jahr seines 10-jährigen Bestehens gibt es hier tolle Veranstaltungen, die die Reiselust zelebrieren. Doch warum nicht gleich mit dem Wohnmobil auf Museumstour gehen? Von Steinzeit bis Mittelalter, Barock bis Moderne: Die Museen und Städte zeigen voller Freude, wie man kulturelles Erbe frisch und lebendig hält. Gut zu wissen: Wer in Oberschwaben-Allgäu mit dem Wohnmobil reist, ist immer in Stellplatz-Nähe – sei es fußläufig in Stadtnähe oder naturnah an einem der herrlichen Badeseen.

Die Sehnsucht feiern im Hymer-Jubiläumsjahr
Es ist das einzige Museum in ganz Europa, das sich dem mobilen Reisen widmet: Das Erwin Hymer Museum. Es zeigt auf 6.000 Quadratmetern die Kulturgeschichte des Caravanings. Fahrzeuge aus den Anfängen, Überraschendes aus Technik, Entwicklung und Design: Hier wird die Verbindung von Träumen und Technik für die ganze Familie greifbar. Im zehnten Jahr seines Bestehens zeigt das Museum eine historische Campingplatz-Ausstellung samt liebevoll restaurierten Oldtimer-Gespannen, die von ihren stolzen Besitzern präsentiert werden. Im Herbst wird dann das Jubiläum richtig gefeiert, mit tollen Veranstaltungen und Angeboten.

Dorfgeschichte(n) zum Anfassen
Ebenfalls Glanzlichter in der Museumslandschaft Oberschwaben-Allgäus: die großartigen Freilichtmuseen. Etwa das Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben in Wolfegg oder das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach. Eine wahre Fundgrube an steinzeitlichen Schätzen findet sich im Federseemuseum in Bad Buchau. Ein heißer Tipp ist auch das romantische Glasmacherdorf Schmidsfelden bei Leutkirch im Allgäu. Am Schmelzofen wird hier das alte Kunsthandwerk lebendig gehalten. Im Museum Biberach warten unter dem Giebel des alten Hospitals kunstvolle Sammlungen. Außerdem ein Muss auf jeder Museumstour: das Museum Humpis-Quartier in Ravensburg. Der Gang durch die fünf Gebäude des spätmittelalterlichen Wohnquartiers ist eine Zeitreise in die Schicksale fremder Vorfahren.

Stadtbummel mit Museums-Feeling
Von den Jahrhunderten geformte Stadtkerne, mittelalterlich bemalte Hausfassaden, althergebrachte Traditionen: So manches Städtchen in Oberschwaben-Allgäu ist quasi ein Freilichtmuseum für sich. In der Münsterstadt Ulm geleiten Nachtwächter anekdotenreich und deftig durchs Fischerviertel. Wer in Pfullendorf eine Führung mit Max Elsässer bucht, lernt aus erster Hand Schauriges über die Räuber, die vor 200 Jahren die Gegend unsicher machten. Und in Weingarten offenbart der Rundgang mit Klosterbäckerin Theresa die Freuden und Abgründe der barocken Gesellschaft. Viele geschichtsträchtige Städtchen lassen sich auch via App erkunden, so etwa in SigmaringenBad Saulgau und Ravensburg.

Staunen auf der Oberschwäbischen Barockstraße
Entlang der Oberschwäbischen Barockstraße inspirieren die opulentesten Bau- und Kunstwerke der damaligen Zeit. Das Kloster Ochsenhausen mit seinem beeindruckenden Bibliothekssaal, das prachtvoll gelegene Schloss Aulendorf und natürlich Schloss Kißlegg, das mit der prächtigen Schlosskapelle und den Sibyllenfiguren von Josef Anton Feuchtmayer bezaubert. Deutschlands zweitgrößtes Stadtschloss ist ebenfalls immer einen Besuch wert: das Hohenzollernschloss Sigmaringen. Für so manchen eines der schönsten Schlösser Deutschlands mit einer der beeindruckendsten Waffenkammern Europas: empfehlenswert!

Hier gibt es Informationen
Die Broschüre „Reisemobil- & Campingregion Oberschwaben-Allgäu“ enthält eine Liste aller knapp 50 Stell- und Campingplätze sowie Routenvorschläge, Reise- und Genießer-Tipps. Sie kann kostenfrei angefordert werden bei Oberschwaben Tourismus, Tel. +49 (0)7583 92638-0, info@oberschwaben-tourismus.de. Informationen zu allen Stellplätzen, Städten und Museen in Oberschwaben-Allgäu finden sich außerdem auf www.oberschwaben-tourismus.de