Highlights in und um Merans Therme

Therme Meran ©Alfred Tschager

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff samt Sissi-Schloss, Wandern zur Panorama-Plattform Knottnkino oder das Laaser Marmorwerk, dessen weißer Stein den U-Bahnhof am New Yorker Ground Zero schmückt: Im Meraner Land und benachbarten Vinschgau gibt es etliche bemerkenswerte Highlights. Typisch für den Südtiroler Westen ist das Waalwege-Netz entlang jahrhundertealter Bewässerungskanäle, das Obst- und Weingärten wie Lebensadern durchzieht. Keinesfalls versäumen sollten Urlauber auch einen Bummel durch Merans historische Lauben mit ihren Boutiquen und stylischen Unterkünften. Erholung finden sie nach ihren Touren rund um die Kurstadt in der Therme Meran. Dort wird die enge Verbindung zu allem, was das Land hervorbringt, einmal mehr offensichtlich – von den Apfelextrakten in der Naturkosmetiklinie des MySpa über das Glas Weißburgunder, welches Gäste im Bistro genießen bis hin zum unverwechselbaren Interior Design, entworfen von Südtirols Star-Architekt Nummer eins, Matteo Thun. Im Folgenden kommen zehn Erlebnisse in und um Meran, die man keinesfalls verpassen sollte.

Das Masterpiece des Design-Papstes
Ausblick vom Sky-SPA © Hotel Therme Meran

Die zeitlose Schönheit der Therme Meran prägt die Kurstadt seit über 15 Jahren wie kaum ein anderes Gebäude. Gar avancierte das Masterpiece des Südtiroler Star-Architekten Matteo Thun binnen kürzester Zeit zum neuen Herzstück der Metropole an der Passer, hat sich dabei aber ständig neu erfunden: Beim Kreativkonzept der neuen Ruhebereiche und des Kneipp Garden zeichnete Thun-Schüler Renato Precoma erstmals allein verantwortlich. Zuletzt hinzu kamen über der Badehalle „schwebende“ Pool Suites und das Sun Deck inklusive 17-Meter-Rooftop-Whirlpool im Sauna-Außenbereich. Bis Mitte September planschen Besucher in den zehn verschiedenen Becken des 52.000 Quadratmeter großen Thermenparks und damit der größten Outdoor-Relaxzone der Kurstadt. Wer mag, bruncht dort exklusiv in den coolen Relax Lounges (Thermen-Eintritt inkl. Brunch 40 €). Gäste freuen sich neben weitläufigen Liegeflächen unter Palmen und Bäumen außerdem über einen Seerosenteich mit Schildkröten, Open-Air-Trainingsflächen, einen Beachvolleyballplatz, Außensauna sowie ein unterirdisches Dampfbad.

Südtiroler Marmor für Ground Zero

Die Fahrt von Meran in den Vinschgau lohnt sich, denn die benachbarte Südtiroler Provinz beherbergt einen Schatz: den Laaser Marmor. Hinsichtlich seiner Farbe ist er in Italien einmalig – und so begehrt, dass er seit 2016 sogar den U-Bahnhof am New Yorker Ground Zero in reinstem Weiß erstrahlen lässt. Gestaltet vom spanischen Architekten Santiago Calatrava, wurden dafür gut 32.000 Quadratmeter des edlen Steins verbaut. Neben Führungen durchs Laaser Marmorwerk können Urlauber ihn auch in der Therme Meran erleben, zum Beispiel im Rahmen eines Marmor-Peelings im MySpa und verarbeitet in den hauseigenen Naturkosmetikprodukten für zu Hause.

Entlang der Passer in Meran ©Alex Filz
Fine-Dining oder Buschenschank?

Mit dem Meraner Sissi, dem Miil in Tscherms oder dem Kuppelrain in Kastelbell ist Südtirols Westen quasi gepflastert mit sterne- und haubengekrönten Restaurants, alle leicht zu finden in den einschlägigen Gourmetführern. Eher zu den Newcomern in Sachen Fine Dining zählen das auf Wagyu-Rind spezialisierte Aomi in Burgstall, die kleine, aber feine Lackner Stubn in Algund oder der innovative Schmied in Schenna – für alle, die offen für Neues sind. Liebhaber traditioneller Küche hingegen schmelzen bei Schlutzern, Speckknödeln und Schöpsernem in Buschenschänken wie dem Schnalshuberhof oder Nalserbacherkeller, beide nahe Meran, dahin. Kreative, alpin-mediterrane Küche aus frischen, saisonalen Zutaten serviert auch Stefano Cecco im Restaurant der Therme Meran.

Freiluftkino im Wander-Dorado
Knottnkino mit Blick übers-Meraner-Land ©IDM Südtirol Clemens Zahn

Das Südtiroler Knottnkino zählt zu den faszinierenden Zielen oberhalb der Kurstadt – neben weiteren 100 Kilometern Wege, die das Wandergebiet Meran 2000 durchziehen. Das Freiluftkino am dortigen Hochplateau von Hafling und Vöran hat der Künstler Franz Messner gestaltet. Der Aussichtspunkt mit 30 Sesseln aus Stahl und Holz lässt den Blick über das gesamte Etschtal schweifen. Ein neuer Rundwanderweg ab der Seilbahn Burgstall führt zu gleich drei solcher Panorama-Plattformen. Tipp: Das Kombi-Ticket Mountain&Therme kostet 40 €/Pers. und enthält eine Berg- und Talfahrt mit der Bahn Meran 2000, den Alpin Bob sowie drei Stunden in der Therme Meran. Ein ganz exklusives Erlebnis mit Champagner und Häppchen verspricht die Fahrt mit der VIP-Gondel.

Trauttmansdorffer Gärten in Meran ©IDM-Südtirol Alex Filz
Gartenträume in Trauttmansdorff

Wo einst Kaiserin Sissi flanierte, erstrecken sich heute zwölf Hektar botanischer Park – entsprechend viel Zeit sollte man für den Besuch des natürlichen Amphitheaters am Stadtrand von Meran einplanen. In über 80 Gartenlandschaften blühen verschiedenste Pflanzen aus aller Welt, darunter zahlreiche prachtvolle und seltene Exoten. Erlebnisstationen, Künstlerpavillons, mehrere Bars sowie das Touriseum (Landesmuseum für Tourismus) machen die Gärten von Schloss Trauttmansdorff zu Südtirols beliebtestem Must See. Deren Landschaftsarchitekten hegen und pflegen übrigens auch den üppig bepflanzten Thermenpark. Wer also nicht genug bekommen kann von liebevoll kultivierter, mediterran-alpiner Flora vor Bergkulisse, gönnt sich das Gärten&Therme-Kombi-Ticket für 39 €/Pers.

Der Weinkeller der Meraner

Die Cantina Merano zählt unter Kennern mittlerweile zu Südtirols besten Genossenschaftskellereien mit etwa 380 Mitgliedswinzern und insgesamt nur 260 Hektar Rebfläche – ein Beweis dafür, wie in den klein strukturierten Weingütern gearbeitet wird: individuell, von Hand und mit viel Liebe. Vom wohlschmeckenden Resultat kann man sich bei einer Verkostung in der Önothek überzeugen. Wahlweise genießen Vinophile ihren Weißburgunder oder Lagrein in Merans angesagtester Aperitivo-Location: auf der Bistro-Terrasse am Thermenplatz, Bühne zum Sehen und Gesehenwerden.

Naturparadies am Vigiljoch

Per Seilbahn in wenigen Minuten erreichbar, führt der Ausflug zum Vigiljoch Ruhesuchende auf knapp 1.500 Meter in ein üppig bewachsenes Naturschutzgebiet. Je nach Jahreszeit streifen Besucher durch Lärchenwälder und Blumenwiesen mit Alpenrosen, Berganemonen, Fingerhut oder blau leuchtendem Enzian, sogar Orchideen gibt es zu sehen. Das Biotop Schwarze Lacke beherbergt seltene Sumpf- und Moorpflanzen. In felsiger Tiefe entspringt zudem das kristallklare Wasser von höchster mineralischer Qualität, seit den 1960er-Jahren als Meraner Mineralwasser abgefüllt. Aus den kilometerlangen Leitungen stammt auch das schmerzlindernde, leicht radioaktive Thermalwasser für die Kuranwendungen in der Therme Meran.

Laubenbummel und Beachwear

Unter den Lauben im Herzen Merans warten legendäre Boutiquen, Delikatessengeschäfte und stylische Cafés. Zu den coolsten Läden mit Italo-Fashion zählen Chariot und Maximilian, Designer-Schuhe finden Shopping Victims bei Kuntner. Die schönste Auswahl an Trachten bietet Runggaldier. Zu den Highlights für Genießer zählt Siebenförcher, auch der kleine Abstecher zu Pur Südtirol mit feinsten Südtiroler Spezialitäten im Meraner Kurhaus lohnt sich. Ein Geheim-Tipp für Bademode ist die Thermen-Boutique. Dort gibt es nicht nur Bikini und Co. von exklusiven Labels in allen Größen, sondern auch die passende Beratung

Waalwege im Meraner-Land ©IDM Südtirol Patrick Schwienbacher
Wege am Wasser

Die Meraner Waalrunde führt Wanderer auf 80 Kilometern Länge einmal komplett rund um den Talkessel. Auf größtenteils flachen Pfaden lässt sich die Südtiroler Region auch im Rahmen von Tagesausflügen entdecken – immer mit dabei: das plätschernde, kühle Nass und die Aussicht auf die umliegenden Berge. Die Route verbindet elf Waalwege und führt unter anderem durch die so bewässerten Wein- und Obstgärten. Apropos: Enzyme und Fruchtsäuren der Äpfel aus dem Meraner Land finden auch in den Pflegeprodukten der Therme-Meran-Naturkosmetiklinie Anwendung.

Nachtquartier in historischem Gemäuer

Das Stadthotel suiteseven ist eine Oase über den Dächern der Stadt. Die zwölf Unterkünfte in den Meraner Lauben (DZ ab 85 €/Pers.) lassen Kontraste schmelzen: Von der Dachterrasse schweift der Blick über schneebedeckte Südtiroler Berge, auf dem Balkon frühstücken Urlauber in Ruhe oberhalb des geschäftigen Treibens in den historischen Gassen. Wem der Rooftop-Whirpool nicht ausreicht, der lässt sich in der wenige Gehminuten entfernten Therme Meran verwöhnen und profitiert als Gast des Partnerbetriebs vom reduzierten Eintritt ohne Wartezeiten und vielem mehr.

Über die Therme Meran

Mit 25 In- und Outdoor-Pools, einer 2.200 Quadratmeter großen Saunalandschaft und dem modernen MySpa ist die Therme Meran Südtirols bekannteste Wellnessoase. Am Passerufer im Herzen Merans gelegen, bereichert der zeitlos markante Entwurf von Star-Architekt Matteo Thun seit 2005 das Bild der Kurstadt. Neu hinzugekommen sind über der Badehalle „schwebende“ Pool Suites, großzügige Relax Areas mit Fire Places sowie das Sun Deck inklusive 17 Meter langem Rooftop-Whirlpool im Sauna-Außenbereich. Eine hauseigene Kosmetiklinie aus 100 Prozent regionalen Inhaltsstoffen sowie die medizinische Nutzung des Thermalwassers aus dem Vigiljoch unterstreichen den nachhaltigen Anspruch der Wohlfühlanlage. Ergänzt wird das Angebot von einer Medical Area, einem Fitness-Center, drei Gastronomiebetrieben und wechselnden Kulturveranstaltungen auf dem Thermenplatz. www.thermemeran.it