Erlebnisse mit dem Fernbus

Nachdem mir FlixBus Spaß am Busfahren geweckt hat, war mein Versuch mit Berlinlinienbus etwas zum Abgewöhnen. Wollte mal eine neue Buslinie ausprobieren, und obwohl diese teurer war, habe ich sie wegen der im Buchungsportal mehr vergebenen Komfortpunkte gewählt. Doch hätte ich wohl eher mal hier die Bewertungen gelesen, denn es gab weder WLAN noch sonst etwas, wie ich es von FlixBus her kannte, keine Getränke, keine Zeitungen. Einen solch engen Sitzabstand hatte weder jemals in einem Flieger, noch in einem Bus. Da der Gast vor mir seine Lehne ganz nach hinten eingestellt hatte, blieben meinen Knien kaum 30 cm. Die vorderen, einzigen bequemen Sitze waren vom Fahrer mit seinen Sachen blockiert und er war nicht bereit diese freizugeben. Für die vorgeschriebene Ruhezeit stieg ein zweiter Fahrer genau für diese Zeit zu, soweit so gut, aber sie unterhielten sich in einer Lautstärke, dass der halbe Bus mithören konnte und dann noch über einen Kollegen, den das Unternehmen wohl loswerden möchte. da sie sich ebenso damit brüsteten, dass sie Kunden, die sich beschweren, schon mal des Busses verwiesen haben und ohne sie weitergefahren sind, habe ich lieber meinen Mund gehalten. Nie wieder mit dieser Buslinie und auch den Bewertungen von busliniensuche.de vertraue ich sicherlich nicht mehr, die scheinen sich nur auf die Angaben der Betreiber zu verlassen und die Angaben nicht selber zu kontrollieren. Für null Komfort habe ich deutlich mehr bezahlt, eben Lehrgeld. Ach so die Sauberkeit war wirklich top, auch die Pünktlichkeit stimmte, die Ruhezeiten wurden eingehalten und Stauraum für Koffer, für die man extra zahlen muss, war auch genug da. Es gab also auch etwas Positives, nur leider zu wenig.