DIE NEUE FREI-ZEIT “MIT CORONA”

Wer nach Wochen von Homeoffice, Homeschooling und Hometrainer seinen Corona-Kater an die Frischluft setzen möchte, kann aufatmen. Nach den aufgehobenen Ausgangsbeschränkungen in Deutschland öffnen am 15. Juni auch die Grenzen zu Österreich. Die Olympiaregion Seefeld zeigt, wie die neue Frei-Zeit im neuen Frei-Raum aussehen kann: individuelle Ausflüge mit viel Platz, Naturerlebnisse mit kurzer Anfahrt und geschulte Gastgeber, die einen maximal sicheren Urlaub ermöglichen.

Olympiaregion Seefeld Leutasch

Wenn am 15. Juni die deutsch-österreichischen Grenzen wieder öffnen, haben die deutschen Bergliebhaber eine lange Durststrecke hinter sich. Für alle Naturfreunde und Aktivurlauber bietet die Olympiaregion Seefeld das optimale Umfeld, die Sehnsucht nach draußen auf verantwortungsvolle Weise zu stillen. Mit breiten, weitläufigen Wander- und E-Bike-Wegen rund um das Seefelder Hochplateau und einem nachhaltigen Konzept, das einen Urlaub mit Corona-Vorgaben ermöglicht. „Jeder Gast wird bei uns genügend Platz haben, um Social Distancing ohne Probleme einzuhalten“, sagt Elias Walser, Geschäftsführer des Tourismusverbands Seefeld. „Das gesamte touristische Angebot wurde so angepasst, dass große Menschenansammlungen vermieden werden.“ Mit seinem offenen Plateau-Charakter und den weitläufigen Bergtälern bietet die Olympiaregion Raum zum Durchatmen. Übrigens: drei Fußballfelder hat durchschnittlich jeder Mensch in Seefeld Platz. Einheimische und Urlauber zusammengerechnet.

Naturerlebnisse ohne Risiko

Für die Sicherheit von Gästen und Einwohnern hat die Olympiaregion verschiedene Maßnahmen auf den Weg gebracht: Alle geführten Touren und Gästeprogramme finden nur noch in Kleingruppen statt, die Treffpunkte wurden in die Natur verlegt, damit genügend Platz zum Abstandhalten da ist. Auch Busse und Seilbahnen nehmen nur eine bestimmte Anzahl an Personen mit. Während der Sommermonate werden auf den Social-Media-Kanälen der Region zudem Tipps mit Touren zu einsamen Plätzen veröffentlicht. TVB-Chef Walser sagt: „Wir wollen unseren Gästen zeigen, dass in der Olympiaregion Seefeld nur die Freude an der Natur ansteckend ist.“

Auf Wandernadel-Jagd mit dem Smartphone

Um das Infektionsrisiko an den beliebten Stempelstellen und Gipfelbüchern zu vermeiden, gibt es eine kostenlose App, mit der Wanderer und (E-)Biker innerhalb der Region Wander- oder (E-)Bike-Nadeln mit ihrem Smartphone sammeln können. Wer genügend Punkte getracked hat, kann die jeweilige Wander- oder (E-)Bike-Nadel freischalten und in einem der Infobüros gegen eine “echte” Nadel eintauschen. Auch für den obligatorischen Gipfelbucheintrag gibt es in der App ein digitales Pendant. Zum Download unter www.seefeld.com/tirol-service/wandernadel-app .

Gastgeber mit Vorbildfunktion

Hotels und Ferienwohnungen in der Region überarbeiten alle betrieblichen Abläufe, damit ein Urlaub unter den neuen Corona-Vorgaben möglich ist. Dazu zählen geschultes Personal, Regelungen für Restaurant- und Wellnessbetrieb sowie ein striktes Desinfektionskonzept. Und weil niemand mit Sicherheit sagen kann, ob die neue Reise-Freiheit spontan nicht wieder eingeschränkt wird, bietet jedes Hotel für heuer zudem sehr kurzfristige Stornierungsmöglichkeiten an und den Gästen damit größtmögliche Flexibilität. Manche Gastgeber gewähren sogar bis zu 24 Stunden vor der Anreise einen kostenlosen Rücktritt.

Am Plateau kehrt wieder Leben ein – auch Berghütten geöffnet

Bereits jetzt haben diverse Freizeiteinrichtungen wie Tennis-Freiplätze in Seefeld, Golfclub Seefeld-Reith (Golfclub Seefeld-Wildmoos ab Mitte Mai), Minigolf-Anlage, Skirollerstrecke und Biathlonanlage, Fischerei Leutasch sowie die Klettergärten wieder geöffnet. Alle Geschäfte der Region laden seit April wieder zum Shoppen und Flanieren ein. Rund 30 Restaurants verköstigen ab 15. Mai – unter strengen Auflagen – ihre Gäste. Und die beste Nachricht für alle Wanderer, Bergsteiger und (E-)Biker: Ab Mitte Mai öffnen über 20 Berghütten (weitere Anfang Juni) die Türen und halten wieder Kaspressknödl, Kaiserschmarrn und Co. bereit. Am 29. Mai nehmen einige der Hotels und Pensionen in der Olympiaregion wieder den Betrieb auf.