Daniel Kraus von Wikinger Reisen gibt einen Ausblick auf was geht im Urlaub 2021

Daniel Kraus geschäftsführender Gesellschafter ©Wikinger Reisen

Pauschalreisen sind keine Infektionstreiber. Das hat das RKI gerade festgestellt. Die meisten stecken sich im familiären Umfeld an. Eigentlich klar: Hotels und touristische Anbieter haben umfassende Schutz- und Hygienekonzepte – zu Hause läuft alles wie immer. Wer angesichts dieser Fakten endlich wieder Urlaub planen will, steht vor der Frage: Was geht überhaupt 2021?

„Tun alles, um auch jetzt Outdoor- und Aktivurlaub zu realisieren“

„Wir hoffen, dass unsere Gäste zumindest ab Mai wieder in Deutschland und im Nahbereich reisen können. Ab Herbst sollte – bei entsprechendem Impffortschritt –Südeuropa machbar sein“, hofft Daniel Kraus, Geschäftsführer von Wikinger Reisen. Und wer vorher schon raus möchte? „Mit Schutzmaßnahmen, Test und gegebenenfalls Quarantäne geht schon etwas.“ Flexibilität ist gefragt: Vier Freunde, die einen Wintertrip nach Schweden gebucht hatten, fahren gerade mangels Flügen per Fähre und Mietwagen zum Zielort.

Urlaubsfeeling versus Schmalspuralltag

Viele reisen zurzeit nicht – aber die es tun, genießen die Freiheit. Die Hälfte einer Reisegruppe durch Jordanien entschied sich kürzlich spontan zu verlängern. Auf La Gomera, die Insel ist nahezu infektionsfrei, hängten Wandergäste ebenfalls ein paar Tage dran. Wer das Urlaubsfeeling wieder gespürt hat, hat wenig Lust auf den Schmalspuralltag in der Heimat …

Deutschland Urlaubsziel Nummer eins

Die Reiselust ist da – vor allem die Wanderlust. Aktivurlaub in heimischen Gefilden steht hoch im Kurs. Bei Wikinger Reisen ist Deutschland gerade Ziel Nummer eins. Der zweite Trend heißt Bewegung: Wandern und Radfahren – in kleinen Gruppen oder individuell, auf ruhigen Strecken und in unbekannten Regionen. Das ist vermutlich sicherer als der Einkauf im Supermarkt.

Fernreise noch Zukunftsmusik

Fernreisen bleiben erstmal Zukunftsmusik. Wobei gerade Afrika, Asien und Lateinamerika den Tourismus zum Überleben brauchen. Vielen Menschen dort nimmt das „Nicht-Reisen“ die Existenz. Der Wikinger-Geschäftsführer hofft deshalb „vielleicht ab nächstem Winter“ auf erste Touren. Er selbst war gerade in Namibia – das südafrikanische Land ist kein Hochinzidenzgebiet mehr: „In der Weite dort habe ich mich viel sicherer gefühlt als hier.“