Chile erneut bei den World Travel Awards 2019 ausgezeichnet

Chile gewinnt zum vierten Mal den „Oscar der Reisebranche“ als weltweit führende Destination für Abenteuertourismus sowie erstmalig als weltweit führende grüne Destination. Innerhalb von Südamerika wurde Chile erstmals als führende Destination für Naturtourismus ausgezeichnet und die Atacama-Wüste wurde zum zweiten Mal in Folge zur romantischsten Destination in Südamerika gekürt.

CoyhaiqueAlto Cóndor Region Aysen ©SERNATUR

Chile wurde im Rahmen der Verleihung der World Travel Awards 2019 am 28. November 2019 in Maskat im Oman als weltweit führendes Reiseziel für Abenteuertourismus und erstmalig führende grüne Destination ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung zur „World’s Leading Green Destination 2019“ konnte sich Chile gegen Ecuador durchsetzen, das sechs Jahre in Folge zuvor als grünste Destination weltweit ausgezeichnet wurde. Innerhalb von Südamerika konnte sich Chile auch als führendes Naturreiseziel erstmals gegen die nominierten Länder, Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Peru und Uruguay behaupten.

„Wir sind sehr stolz auf die Auszeichnungen von Chile als weltweit führende Destination für Abenteuertourismus und nun erstmalig auch als ‚World’s Leading Green Destination 2019‘. Es ist eine Anerkennung für das Bestreben, die nachhaltige Tourismusförderung auf internationalem Niveau stetig weiter zu entwickeln und unsere Positionierung als weltweit bekannte Destination für Abenteuertourismus weiter auszubauen“, sagt die Direktorin des Nationalen Tourismusamtes SERNATUR, Andrea Wolleter.

 Von der Wüste bis ins Eis

Eingebettet zwischen Anden und Pazifik bietet Chile als Land der Vielfalt enorme landschaftliche und klimatische Kontraste und beeindruckt mit 2.900 Vulkanen, 376 Seen und Lagunen und 41 Nationalparks. Außerdem befinden sich 76 Prozent aller Gletscher Südamerikas auf chilenischem Territorium. Die vielfältige Natur von der Wüste bis ins Eis bietet optimale Voraussetzungen für Abenteurer, Gipfelstürmer und Outdoor-Fans: Ob Sandboarden in der trockensten Wüste der Welt, Bergsteigen auf 5000ern, Erklimmen von schneebedeckten Vulkanen, Ski und Snowboarding, Rafting und Kayaking in tiefblauen Seen und Flüssen, Surfen in den besten Surfspots wie Arica, Iquique oder Pichilemu im Norden Chiles oder Klettern und Wandern in wilden Ecken Patagoniens – das Land der Kontraste garantiert den Besuchern Adrenalin und Abenteuer pur auf über 4.300 Kilometern von Nord nach Süd.

Auch alle Trendsportarten wie Canyoning, Zip-Lining, Stand-up-Paddling, Parasailing und auch Kitesurfen lassen sich in Chile praktizieren. Der Puclaro-Stausee in der Nähe von La Serena im Norden des Andenlandes hat sich beispielsweise zum Zentrum des Kitesurfens entwickelt. Diese Wassersportart ist in Chile so beliebt, dass jedes Jahr auf dem Puclaro-Stausee in der Nähe von La Serena ein Turnier stattfindet, bei dem sowohl nationale als auch internationale Teilnehmer in der wichtigsten Meisterschaft dieser Segelsportart ihre Fähigkeiten messen. In Pucón liegt der mit mehr als 3 Kilometern Länge größte Seilrutschenpark Südamerikas, der durch die Lüfte über heimische Wälder und Lagunen führt.

Nationalpark Conguillio Region Araucanía
Eintauchen in die Natur: Nationalparks und wilde Strände

Insgesamt gibt es in Chile 41 Nationalparks, 26 Naturschutzgebiete, 20 Waldreservate und 18 Naturdenkmäler mit einer Fläche von mehr als 18 Millionen Hektar sowie 4 Meeresparks, die das Ökosystem für die dort lebenden Arten schützen. Besonders sehenswert ist beispielsweise der Conguillío Nationalpark in der Region Araucanía mit seinem 3125 Meter hohen Vulkan Llaima, Seen und Lagunen vulkanischen Ursprungs und Wäldern mit teilweise jahrtausendalten Araukarien. Charakteristisch für die patagonische Landschaft und weltweit bekannt für seine Granittürme ist natürlich auch der Nationalpark Torres del Paine.

Zu den zunehmend besuchten Naturschutzgebieten zählen Feuchtgebiete, die zeitweise oder dauerhaft überflutet werden, sowie „Bofedales“, Feuchtgebiete, die auf über 3800 Metern Höhe liegen. In Chile gibt es im ganzen Land mehr als 30.000 dieser Ökosysteme. Das wichtigste Feuchtgebiet ist die Mündung des Lluta-Flusses, ein mehr als 30 Hektar großes Schutzgebiet an der Küste, welches sich aber über dieses Gebiet hinaus erstreckt und das wichtigste Küstenfeuchtgebiet Nordchiles ist. Dieses beeindruckende Ökosystem liegt nur 10 Kilometer von der Stadt Arica entfernt und wurde zum Naturschutzgebiet erklärt und ist Teil des Western Hemisphere Shorebird Reserve Network (WHSRN), einem Netzwerk von Naturschutzgebieten zum Schutz von Strandvögeln auf dem gesamtamerikanischen Doppelkontinent. Dieses Feuchtgebiet ist ein Rast- und Nistplatz für amerikanische Zugvögel aus der nördlichen Hemisphäre, die von Ende Oktober bis Ende Dezember an der chilenischen Küste eintreffen und im März nach Nordamerika zurückkehren.

Mit mehr als 4000 Kilometern Küste von den warmen Stränden im Norden des Landes bis hin zu den kühleren und wild-romantischen Stränden im Süden zeigen alle ihren natürlichen Charme. Besonders hervorzuheben sind auch die Strände von Rapa Nui, insbesondere der paradiesische Strand von Anakena, mit seinem türkisblauen, 20 Grad warmen Wasser und seinem weißen Sandstrand. Im Kontrast bieten die wilden, breiten und menschenleeren Strände, wie zum Beispiel auf der Insel Chiloé, ein besonderes Naturerlebnis.

Die World Travel Awards wurden im Jahr 1993 als Auszeichnung für die Besten der internationalen Tourismusbranche ins Leben gerufen und gelten als die „Oscars der Reisebranche“. Gekürt werden jährlich die Gewinner in über 100 verschiedenen Kategorien. Die Wahl der jeweiligen Preisträger findet direkt über das Internet statt: Tourismusexperten und Reisende aus aller Welt wählen aus Vorschlägen einer Fachjury ihren Favoriten in der entsprechenden Kategorie.

Weitere Informationen unter www.chile.travel