39. Ingolstädter Jazztage mit erstklassigem Programm

Die 39. Ingolstädter Jazztage werden von Samstag, 22. Oktober bis Samstag, 12. November stattfinden und erneut für eine besondere Atmosphäre in der ganzen Stadt sorgen. Bespielt werden nämlich nicht nur die städtischen Konzertsäle, sondern noch mehr Kneipen in der Innenstadt als im Jahr zuvor, Kirchen, Schulen und – nach coronabedingter Pause – sogar wieder „Das Hotel“.

Internationale, nationale und regionale Künstler/-innen, junge Talente, Geheimtipps und etablierte Jazzgrößen, weltweit gefeierte Bands werden im Herbst drei Wochen lang zu hören und sehen sein und Ingolstadt wieder zu einer der führenden Jazzmetropolen Europas machen. Das Publikum kann sich auf eine wunderbare musikalische Mischung aus Jazz, Rock, Funk, Soul, Pop & Co. freuen.

Melody Gardot
Melody Gardot ©Source CAA

Das Warten hat nun bald ein Ende: Die beiden bereits seit langem angekündigten und von ihren Fans ersehnten Weltstars, Melody Gardot, die amerikanische Sängerin mit ihrer atemberaubenden und beseelenden Stimme, und der geniale britische Live-Performer, Sänger und Pianist Jamie Cullum werden im Rahmen der diesjährigen Ingolstädter Jazztage auftreten: Melody Gardot am Donnerstag, 3. November (Festsaal Stadttheater) und Jamie Cullum – nicht wir ursprünglich geplant am Freitag, 4. November – sondern am Montag, 7. November (Festsaal Stadttheater).

Ein besonderes musikalisches Rendezvous wird sicherlich der Konzertabend mit Marialy Pacheco und Max Mutzke am Samstag,12. November. Das kongeniale Duo wird zum Abschluss des Festivals in der Kirche St. Pius mit seinem Programm „Unsere Nacht!“ zu erleben sein und dabei die hohe Kunst des musikalischen Dialogs pflegen.

Eine weitere sehr gute Nachricht der 39. Ingolstädter Jazztage ist, dass die legendären und heiß geliebten Jazzpartys, bei denen sich Musiker/-innen mit dem Publikum so direkt begegnen wie kaum woanders, wieder an den Start gehen werden. Neben der Welcome Party (Donnerstag, 3. November) mit den mitreißenden Ensembles Jazzkantine und Nils Landgren Funk Unit wird es die Jazzparty I (Freitag, 4. November) mit der berühmten Band Tower of Power, Harold Lopez Nussa und Spyro Gyra sowie die Jazzparty II (Samstag, 5. November) mit super Acts von Lee Ritenour, Jazz/Takes Supergroup feat. Bill Evans, Niels Lan Doky, Darryl Jones & Harvey Mason sowie dem Olivia Trummer Trio geben. Musikalisch abgerundet wird das Programm aller drei Partys, die im NH Ingolstadt jeweils ab 21.30 Uhr für die jazzige Atmosphäre sorgen, durch das großartige New Orleans Jazz Collective.

Jamie Cullum
Jamie Cullum ©Danny North

Dank des vielseitigen, bunten und unterhaltsamen Projekts Jazz in den Kneipen (Donnerstag, 10. November) werden die Ingolstädter Jazztage heuer wieder in die ganze Stadt getragen. Konzerte wird es in insgesamt zehn verschiedenen Lokalitäten, Restaurants, Bars, einer Disco und anderen Hotspots geben. Ein Ticket ermöglicht den Zutritt zu allen Konzerten, vorbehaltlich ausreichender Platzkapazitäten. Um den Besuchern/-innen ein maximales Konzertvergnügen zu bieten, starten die Konzerte zeitlich versetzt. Um 20 Uhr beginnen diagonal, Das Mo, Neue Welt und Amadeus, um 21 Uhr The Golden, Rosengasse, Tagtraum, Antalya, Granada und der Weinraum.

Der musikalische Auftakt am Samstag, 22. Oktober bleibt – wie immer beim Festival – einem regionalen Talent vorbehalten. Der diesjährige Gewinner des renommierten Ingolstädter Jazzförderpreises ist der vielseitig talentierte 20-jährige junge Musiker, Komponist und Arrangeur Quirin Birzer. Mit seinem Preisträgerkonzert wird er die 39. Ingolstädter Jazztage im Kulturzentrum neun eröffnen (20 Uhr).

„Die Verantwortlichen der Ingolstädter Jazztage haben es wiederum geschafft, ein abwechslungsreiches und inspirierendes Programm für das diesjährige Festival zu gestalten. Als Kulturreferent freue ich mich sehr auf die gelungene Mischung aus hochkarätigem Jazz der internationalen Szene, beliebten nationalen Jazzgrößen sowie beeindruckend talentierten Neuentdeckungen unserer Stadt und Umgebung“, sagt Kulturreferent Gabriel Engert.

„Die Ingolstädter Jazztage sind nicht nur bekanntermaßen ein traditionsreiches, sondern gleichzeitig ein junges und sehr offenes Festival“, so Tobias Klein, Leiter des Kulturamts der Stadt Ingolstadt. „Mit ihrem vielseitigen Programm und ihren zahlreichen Veranstaltungen an verschiedensten Orten sprechen sie nicht nur die Jazzfans an, sondern alle, die Lust auf gute Musik haben. Mit den beiden ambitionierten Kulturvermittlungsprojekten Jazz for Kids und Jazz in den Schulen engagiert sich das Festival stark dafür, Kinder und junge Leute für den Jazz zu begeistern.“

Ein wichtiger Hinweis: Die Website des Festivals ist umgezogen und zeigt sich unter dem Dach des Kulturamts der Stadt Ingolstadt in neuem Design.

Unter www.kulturamt-ingolstadt.de/jazztage finden sich ab sofort die wichtigsten Informationen zu Programm, Künstlern/-innen, Veranstaltungsorten und Kartenvorverkauf.