Acht Dinge, die Sie diesen Winter in Innsbruck nicht verpassen sollten

Seegrube ©TVB Innsbruck Mario Webhofer

Sonne und Powder oder Nieselregen – das Wetter ist in Innsbruck ganz egal. Denn in der Tiroler Landeshauptstadt finden Urlauber bei jeder Witterung die passende Beschäftigung.

1. Den Ausblick von der Seegrube genießen

Direkt aus der Altstadt auf über 1.900 Meter: Die Nordkette macht Innsbruck einmalig. Deshalb sollte jeder Innsbruck Urlauber einmal mit der Nordkettenbahn vom Congress auf die Seegrube gefahren sein. In wenigen Minuten ist man von der Landeshauptstadt im Naturpark Karwendel. Dort aussteigen und erst einmal den Blick wirken lassen: auf Innsbruck, das Inntal, sogar bis Richtung Brenner und die Stubaier Alpen. Je nach Belieben können Urlauber im Restaurant Seegrube einkehren, in der Iglu-Bar Cloud 9 einen Aperitif genießen oder doch mit Ski oder Snowboard die Pisten oder die Kicker im Skyline Park auskosten. Übrigens: Jeden Freitagabend ist im Iglu der Cloud 9 der höchstgelegene Club der Alpen geöffnet.

2. Snowbiken auf der Muttereralm

Der Bikepark Innsbruck an der Muttereralm ist nicht nur im Sommer einen Abstecher wert. Seit Winter 2017 dürfen sich Mountainbiker dort auch im Winter austoben: auf der ersten permanenten Fat- und Snowbike Strecke Innsbrucks. Die Rodelbahn und die ehemalige FIS Abfahrt stehen winterfesten Mountainbikern zur Verfügung. Wie im Sommer transportiert die Seilbahn auch im Winter die Bikes zwischen 10 und 16 Uhr auf den Berg. Und: Wer in dem ganzen Schnee dann doch Lust auf Skifahren bekommt, tauscht einfach Bike- gegen Skiequipment, denn auf der Muttereralm ist im Winter beides möglich.

3. Après-Ski à la Innsbruck

Mit Skischuhen in Clubs zu lauter Après-Ski-Musik tanzen? So sieht Après-Ski in Innsbruck nicht aus. Nach einem Skitag laden Innsbrucks urbane Bars und Cafés zu einem Feierabenddrink in entspannter Atmosphäre. Im Frühjahr wird es in Innsbruck beim Après-Ski allerdings noch lässiger: Allein zwei Biergärten liegen nur wenige Schritte von der Hungerburgbahn entfernt. Also Ski aus, Platz aussuchen und die ersten Frühjahrssonnenstrahlen genießen.

Maria-Theresien-Strasse ©TVB Innsbruck Christof Lackner
4. Kulturprogramm für Nieselwetter

Auch wenn das Wetter einmal nicht mitspielt, gibt es in der 800 Jahre alten Altstadt von Innsbruck viel zu tun: Das Goldene Dachl zum Beispiel. Von hier sind es nur ein paar Gehminuten zur kaiserlichen Hofburg, in der man noch heute die Prunkräume und die kaiserlichen Appartements sowie die Kapelle besichtigen kann. Ein bisschen außerhalb wartet das prachtvolle Schloss Ambras. Im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum entdecken Urlauber die Geschichte Tirols und im Zeughaus wandeln sie auf den Pfaden des Volkshelden Andreas Hofer. Ein Riesenrundgemälde zeigt im Tirol Panorama auf 1.000 Quadratmeter und 360° Sicht den Tiroler Freiheitskampf. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten entdecken Innsbruck-Gäste mit dem Hop on Hop off-Bus Sightseer Innsbruck. l

5. Urbanes Leben und wilde Natur auf einen Blick

Das Hafelekar ist im Winter nur für Freerider? Auf gar keinen Fall. Rund um die Bergstation der Nordkette wartet ein Winterwanderweg für die ganze Familie. Der einfache und gesicherte Weg ist für jedermann begehbar und verläuft rund um die Station Hafelekar. Von dort haben Wanderer einen Blick in den Naturpark Karwendel oder sie können den Freeridern beim Befahren der steilen Seilbahnrinne zusehen. Natürlich ist aber auch der Ausblick über Innsbruck von 2.300 Meter einmalig.

6. Abendliche Pistenskitour

Feierabendliche Skitouren gehören in Innsbruck zum Standardprogramm. Hier geht es abends noch auf die Piste, wie andernorts zu einer Runde Joggen. Jeden Abend unter der Woche öffnet eines der Skigebiete rund um Innsbruck seine Pisten für all jene, die untertags keine Zeit für Sport haben. Was für viele Innsbrucker zur allwöchentlichen Work-Life-Balance beiträgt, ist für Urlauber ein einmaliges Erlebnis im Kreise vieler Einheimischer. Im Schein der Stirnlampen und überaus gesellig geht es über frisch präparierte Pisten einer Skihütte entgegen. Denn: In jedem geöffneten Skigebiet hat auch eine Hütte zur gemütlichen Einkehr geöffnet.

7. Für Indoor-Sportler: Kletterzentrum Innsbruck

Wer bei Downdays trotzdem Lust hat sich richtig auszupowern, sollte im Kletterzentrum Innsbruck vorbeischauen. Rund 500 Kletterrouten und 200 Bouldermöglichkeiten warten vor Ort – sowohl auf Anfänger als auch auf Profis. Denn das Kletterzentrum Innsbruck ist neben einer Freizeitkletterhalle eine moderne Wettkampfstätte für Spitzensportler. Die Kletterhalle ist täglich von 9-23 Uhr geöffnet. Das hauseigene Bistro ist außerdem öffentlich zugänglich. Wer also keine Lust auf Schwitzen an der Wand hat, macht es sich einfach bei Kaffee und Kuchen gemütlich und schaut den Anderen beim sporteln zu.

8. Silvester auf einer Berghütte feiern

Den Jahreswechsel auf einer Berghütte feiern: für viele ist das der Traum. Häufig sind die Hütten aber schon Monate im Voraus ausgebucht und ein paar Wochen vorher hat man keine Chance mehr einen Platz zu ergattern. In Innsbruck muss man zwar auch einen Platz reservieren, dafür kann man neben dem klassischen Bergsilvester und der großen Party auf der Nordkette, trotzdem mit vielen anderen auf einer Berghütte das neue Jahr einläuten. Die Birgitzer Alm, das Rangger Köpfl, die Rosskogelhütte, das Restaurant Stiglreith oder der Sulzstich, haben zum Beispiel auch zum Jahreswechsel geöffnet. Einfach von der Stadt hochwandern, gemütlich feiern und den Ausblick genießen.