Aarhus, jung, hip und international angesagt

Wer in diesem Jahr eine Städtereise plant und sich dabei von Kunst, Architektur, digitaler Vernetzung oder innovativen organischen Food Trends inspirieren lassen möchte, kommt an Aarhus nicht vorbei. Laut den Reiseempfehlungen „Best in Europe 2016“ des Lonely Planet für Europa liegt die zweitgrößte dänische Stadt auf dem zweiten Platz der Orte, die Urlauber und Trendsetter in diesem Sommer besuchen sollten – bevor Aarhus im nächsten Jahr die Europäische Kulturhauptstadt 2017 wird.

Und das aus guten Gründen. Die Universitätsstadt mit rund 315.000 Einwohnern an der Ostseeküste Jütlands hat sich in den letzten Jahren zu einer international attraktiven Destination für anspruchsvolle Reisende entwickelt. ARoS, eines der größten Museen für Gegenwartskunst in Nordeuropa, prägt das Stadtbild mit dem begehbaren Regenbogen Panorama des dänischen Künstlers Ólafur Elíasson. In 43 Metern Höhe kann man die Stadt durch buntes Plexiglas von oben betrachten und sich beflügeln lassen. Das Vorhistorische Museum Moesgård in den Wäldern südlich von Aarhus lockt Besucher mit seiner umfangreichen Sammlung aus der dänischen Altsteinzeit bis zur Wikingerzeit. Im Oktober 2014 eröffnete der Neubau außerdem mit einem begehbaren Pultdach, das aus der Ende ragt und von Gästen bevorzugt barfuß als zusätzlicher Erholungsort genutzt wird.

Sterneküche mit lokalen Zutaten hat in Aarhus genauso Platz wie zahlreiche Food-Manufakturen, Cafes und Bars, die sich Nachhaltigkeit und vegane Ernährung auf die Fahnen geschrieben haben. Im quirligen Latin Quarter mit engen Gässchen entlang des Kanals, der sich durch die Altstadt schlängelt, bieten die Restaurants eine erdenkliche kulinarische Vielfalt. Zusätzlich führen Food-Tours mehrmals wöchentlich zu den besten und spannendsten neuen Lokalitäten.

Einen Blick in die vernetzte Lebenswelt der Dänen erhalten Besucher im spektakulärem neuen Veranstaltungs- und Bürgercentrum Dokk1 direkt an der Hafenfront. Unter dem Gebäude liegt nicht nur das größte vollautomatisierte Parkhaus Europas. Dank digitaler Technik werden die Fahrzeuge mit Aufzügen zu Stellplätzen befördert und über die Kreditkarte wieder geortet und nach oben gefahren. Das Dokk1 beherbergt auch die größte öffentliche Bibliothek Skandinaviens sowie den Bürgerservice. Doch statt Counter und Bücherregalen trifft der Gast auf Bildschirme und digitale Tafeln. Denn in Dänemark findet Behördenkommunikation ausschließlich digital statt. Bücher, die zwei Jahre am Stück nicht ausgeliehen wurden, werden konsequent ausgesondert. Stattdessen bietet das Dokk1 zahlreiche Veranstaltungen zu Musik, Literatur und gesellschaftlichen Themen sowie umfassende digitale Angebote – und ist mit seinem Modell längst über Dänemarks Grenzen hinaus Vorreiter für öffentliche Kulturzentren, Behörden und Bibliotheken.

„Aarhus hat sich aufgrund seiner Vielfalt und dem hohen Niveau zu einer interessanten Alternative für Urlaubs- und Geschäftsreisende entwickelt“, sagt Peer H. Kristensen, Direktor von VisitAarhus. „Die Erwähnung im Lonely Planet zeigt, dass nachhaltige Investitionen in unsere Stadt und ein intelligentes Städtemarketing richtig waren. Aarhus spielt jetzt in der ersten Liga beliebter Städte wie Rom, Barcelona und Berlin mit.“

Aufgrund seiner Bemühungen trägt die Stadt im nächsten Jahr auch den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2017. Doch dass Aarhus bereits jetzt eine Reise Wert, zeigt die Empfehlung des Lonely Planet. Seit 40 Jahren setzt der Verlag mit seinem Gespür für Trends Maßstäbe, die Wirkung zeigen.